Samstag, 11. Juni 2016

| Rezi | Silfur - Die Nacht der silbernen Augen



Titel: 
Silfur - Die Nacht der silbernen Augen
Autor: Nina Blazon
Preis: 16,99 €
Ebook: 13,99
Verlag: 
cbt
ISBN: 978-3-570-16366-5
Sterne: 




          K l a p p t e x t          

Mit Speck fängt man Mäuse, mit Silber lockt man Elfen.
Sommerferien in Island, einem Land, in dem die Menschen sich am Lagerfeuer Geschichten über Elfenwesen und Wiedergänger erzählen. Doch handelt es sich dabei wirklich nur um Geschichten? Die Brüder Fabio und Tom sind sich da zunehmend unsicher. Gemeinsam mit Elín, dem wilden isländischen Mädchen, das ihnen nicht nur die Hauptstadt Reykjavík zeigt, sondern sie auch mit zu einem Reiterhof in der Nähe der berühmten Hraunfossar-Wasserfälle nimmt, stoßen sie auf eine geheimnisvolle Welt im Verborgenen …
[by cbt]

          R e z i  z u m  B u c h          

Das Cover gefällt mir sehr. Die Flügel und die goldene/silberne Farbtöne passen gut zur Handlung. Man merkt sofort, dass es sich um ein Jugendbuch handelt. Die Aufmachung war es, die mein Interesse an dem Buch geweckt hat, denn Silfur ist mein erstes Buch von Nina Blazon und ich muss sagen: wurde auch mal langsam Zeit, dass ich die Autorin kennenlerne! *grins*

Der Schreibstil ist wunderbar leicht gehalten und flüssig zu lesen. Die Kapitel sind zum größten Teil recht kurz, mir gefallen kurze Kapitel mehr als längere. Zudem sind diese alles andere als langweilig gestaltet worden, denn immer zu Beginn eines Kapitels gibt es kleine, niedliche Zeichnungen! :D Sehr oft begegnen einem isländische Wörter, diese werden aber schnell aufgeklärt, so dass ein Glossar nicht unbedingt notwendig ist.

Mit dem Einstieg in die Handlung habe ich keinerlei Probleme gehabt, vielmehr habe ich direkt zu Beginn so einige Fragen gehabt und das Interesse war somit geweckt. Man lernt zwar detailliert viele Personen zu Beginn kennen, allerdings ist das für den späteren Verlauf von Nutzen.
Die Leser werden nach Island entführt und lernen wunderschöne Mythen sowie Sagen um das Land kennen. Man verliebt sich einfach in das magische Land. Nicht zu übersehen ist zudem, dass die Autorin gründlich recherchiert hat, auch wenn sie mein Appetit mit isländischen 'Köstlichkeiten' nicht wecken konnte. *grins*
Die erschaffene Elfenwelt ist ganz wunderbar. Je näher ich dem Geheimnis um die Elfen kam, desto spannender und interessanter ist die Geschichte in meinen Augen geworden. Es entstehen wirklich jede Menge Fragen und man wird von der Autorin hin und wieder in die Irre geführt, ist jedoch ganz nach meinem Geschmack. Fabios Begegnungen mit den Elfen sind sehr einfallsreich und an witzigen Szenen mangelt es auch nicht.
Man kommt nicht drum herum, einiges ist nun mal vorhersehbar gewesen, aber trotzdem hat die Autorin hier und da unerwartete Wendungen eingebaut, die mich nicht kalt ließen! ;)
Die Autorin schafft es Gefühle glaubhaft zu übermitteln, so dass man nicht nur mit den Hauptprotagonisten, sondern auch mit den Übeltätern mitfühlen kann.
Ab der Hälfte des Buches stieg die Spannung enorm und ich war bis zur letzten Seite gefesselt. Ganz besonders gefiel mir die Idee, dass ein kleinwüchsiger Junge etwas ganz Großes meistern kann, wenn der Wille da ist! Lasst euch am besten selbst überzeugen. (:
Die ganze Auflösung, damit jeder Charakter glücklich ist, ist plausibel und zufriedenstellend. Kurz gesagt, das Buch konnte ich mit einem schmunzeln zuklappen.

Fabio erscheint einem im ersten Moment als ein unglücklicher, kleinwüchsiger Junge, der große Probleme mit seiner Größe hat, aber im Verlauf der Handlung wächst sein Selbstwertgefühl stark und er setzt sich für die Gerechtigkeit mit Haut und Knochen ein. Für mich ist Fabio ganz klar der Held der Geschichte!
Sein jüngerer Bruder Tom ist ein aufgeweckter Junge, der nach Herausforderung sucht und diese auch findet. Erst erscheint es als würde Tom seinen Bruder im Stich lassen, aber nach und nach merkt man, dass die beiden doch vorbildliche Geschwister sind und kleine Streitigkeiten können ja auch mal gut sein, um Probleme aus der Welt zu schaffen. ;)
Auch wenn Fabio der Held der Geschichte ist, mochte ich Elín genau so sehr wie ihn. Sie ist von Anfang an sehr geheimnisvoll, ihre Schlagfertigkeit ist genial, Sarkasmus einzigartig und auch im späteren Verlauf kommen wunderbare Seiten an ihr zum Vorschein. Sie ist der Schrecken in ihrer Stadt, weil ihr viele verrückte Sachen passieren. Ich allerdings habe ihre 'Tollpatschigkeit' sehr genossen.
Die restlichen Nebencharaktere runden die Geschichte ab und selbst die Elfen sind unglaublich interessante sowie sympathische Figuren, die mir ans Herz gewachsen sind. (:


          F a z i t          

Nina Blazon konnte mich mit der magisch erschaffenen Elfenwelt ausgesprochen gut unterhalten. Silfur kann ich wirklich jedem empfehlen, der etwas für magische Geschichten übrig hat!! :D


 

Montag, 16. Mai 2016

| Rezi | Pandora - Wovon träumst du?



Titel: 
Pandora - Wovon träumst du?
Autor: Eva Siegmund
Preis: 12,99 €
Ebook: 9,99
Verlag: 
cbt
ISBN: 978-3-570-31059-5
Sterne: 




          K l a p p t e x t          

Sophie lebt in einer Welt, in der alle durch einen Chip im Kopf jederzeit unbeschwert online gehen können. Als sie erfährt, dass sie adoptiert ist und eine Zwillingsschwester hat, erkunden die Mädchen damit ihre Vergangenheit – und stoßen schon bald auf seltsame Geheimnisse. Ihre Recherchen bringen den Sandman auf ihre Spur. Er will die Menschheit mithilfe eines perfekt getarnten Überwachungssystems beherrschen, und nur die Zwillinge können ihn und seine allmächtige NeuroLink Solutions Inc. zu Fall bringen. Doch das bringt sie in höchste Gefahr .
[by cbt]

          R e z i  z u m  B u c h          

Das Cover an sich ist wunderschön und ein totaler Blickfang, allerdings hat es nichts, absolut nichts, mit der Geschichte zu tun.  Ich würde sogar meinen, dass es falsche Erwartungen an den Inhalt weckt...

Es ist mein erstes Buch von der Autorin und ich muss sagen, ich habe das Buch bis zur letzten Seite genossen zu lesen, unter anderem weil der Schreibstil von Eva Siegmund unglaublich toll, flüssig und leicht verständlich ist. Die Geschichte wird abwechselnd aus Sophies und Liz' Sicht erzählt. Beide Charaktere habe ich dadurch besser kennenlernen können. Besonders bei Liz finde ich den Perspektivenwechsel sinnvoll, denn dadurch lernt man das reiche Mädchen kennen und es kommt erst gar nicht zu Vorurteilen. Hinzu kommt, dass man Sophies Albträume ganz gut vom restlichen Kapiteln unterscheiden kann, da es kusiv geschrieben ist.

Der Einstieg in das Buch hat mir sehr gut gefallen, es ist erschreckend aufbrausend und packte direkt meine Neugier. Dank der ständigen Spannung, die bis zur letzten Seite geladen ist, ergaben sich so viele Fragen, so dass die Lust nie verloren ging das Buch weiter zu lesen. Zudem ist die Story mit Thriller angehaucht! ;D
Die Grundidee, dass man Handys und Computers durch implantierte Chips ersetzt, ist wahnsinnig gut und vor allem gar nicht mal so realitätsfremd. Diese Chips spielen Werbung im Kopf ab und nehmen einem quasi die Freiheit, denn dadurch bringen sie den Menschen seine Gewohnheiten zu ändern, so dass man wie ein gesteuerter Roboter funktioniert. Immer wieder haben mich gewisse Szenen zum nachdenken und grübeln gebracht. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass gewisse Unternehmen sich durch solche Methoden Profit erhoffen könnten in der Zukunft.
Was auch schön ist, dass es hier Szenen gibt, die einen zum schmunzeln sowie lachen bringen.
Zum Ende hin wird man gut unterhalten, es bleiben zwar einige Fragen offen, aber alles wichtige wird aufgelöst. Kurz gesagt, mit dem Finale konnte ich mich gut anfreunden, anders hätte ich es mir nicht vorgestellt! ;D

Sophie und Liz sind sehr sympathische Zwillingsschwestern. Typischerweise sind die beiden sehr unterschiedlich. ;D Während die Eine arm aufwächst, gibt die Andere haufenweise Geld aus und hat absolut keine Sorgen im Leben. Umso mehr erstaunter war ich, als Liz ihre Zwillingsschwester Sophie, die unter ärmeren Bedingungen aufgewachsen ist, wirklich kennenlernen wollte. Ohne großes Herumgezicke werden die beiden so was wie beste Freundinnen und halten zusammen bzw, versuchen das Rätsel um den Mord ihrer leiblichen Eltern zu lösen.
Und dann gibt es noch den bösen Sandmann, der Träume beeinflusst und ganz besonders es auf Sophie abgesehen hat. Einerseits ist er sehr unheimlich, aber andererseits fand ich ihn während des Lesens auch interessant, weil er so geheimnisvoll war... Seine Motive kann ich aber in keinerlei Weise nachvollziehen.
Außerdem gab es tolle Nebencharaktere. Ganz besonders Sash ist mir ans Herz gewachsen, der von Beginn an Sophie und Liz unterstützt hat.


          F a z i t          

Eine sehr gelungene Dystopie, die man sich sehr gut vorstellen kann! Das ist mein erstes Buch von der Autorin, aber sicherlich nicht das Letzte!!!


 

Freitag, 25. März 2016

|Rezi| Fast perfekt ist gut genug



Titel: 
Fast perfekt ist gut genug
Autor: Kristan Higgins
Preis: 9,99 €
Ebook: 9,99
Verlag: 
Harper Collins / Mira Taschenbuch
ISBN: 978-3956492877
Sterne: 




          K l a p p t e x t          

Alle um sie herum scheinen das Bilderbuch-Familienglück zu haben – nur Brautmodendesignerin Jenny nicht. Also kehrt Jenny Manhattan den Rücken und in ihre Heimatstadt zurück. Vielleicht färbt das perfekte Familienleben ihrer Schwester auf sie ab, vielleicht findet Jenny eine neue Liebe? Ein Sommer voller Geheimnisse und Lügen, der Versuchungen und Offenbarungen liegt vor den Schwestern – aber auch ein Sommer des wahren Lebensglücks.
[by Harper Collins / Mira Taschenbuch]

          R e z i  z u m  B u c h          

Es ist ein schlicht, aber dennoch ansprechend gestaltetes  Cover. Zudem spiegelt es Jennys Beruf wieder und passt somit zum Inhalt. Allerdings fehlt mir auf dem Cover etwas, das einen Blick auf Rachels Leben gibt, da sie genauso eine wichtige Rolle in diesem Buch spielt.
Was mir aber sehr gefällt ist vor allem der Titel! ))

Der Schreibstil von Kristan Higgins ist wie gewohnt unkompliziert gehalten, liest sich locker und flüssig. In „Fast perfekt ist gut genug“ werden zwei Geschichten erzählt. Es werden Einblicke in Jennys Leben geboten sowie in das ihrer Schwester Rachel. Das geschieht natürlich durch den Wechsel der Erzählperspektiven von Kapitel zu Kapitel. Ich persönlich mag diese Erzählweise, denn so bekommt man die Chance beide Charaktere besser kennenzulernen.

Hier wird nicht einfach bloß eine klischeehafte Liebesgeschichte erzählt. Die Autorin setzt sich unter anderem mit ernsten Problemen auseinander wie z.B.  „Selbstverwirklichung“ oder „Untreue“. Dieser bittere Beigeschmack in diesem Buch hat mir sogar ganz gut gefallen, denn vieles war zum Nachdenken anregend.
Kristan Higgins kann ganz besonders Emotionen gut übermitteln und man kommt nicht drum herum als für das Liebesglück der Protagonisten mitzufiebern.
Die Beziehung von Jenny und Leo fing mit angriffslustigen Dialogen an – von denen ich nicht genug bekommen konnte. Nach und nach entwickelt sich eine wunderbare und vor allem authentische Freundschaft. Kurz gesagt, die beiden muss man einfach lieben!
Was die Beziehung von Rachel und Adam betrifft, muss ich ehrlich gestehen, dass diese mich nicht begeistern konnte.  Die beiden hatten ständig  Höhen und Tiefen und das war anstrengend zu verfolgen und auch deren Entscheidungen konnte ich nicht ganz nachvollziehen…
Trotz der ernsten Ereignisse hier und da, habe ich mich gut amüsiert und auch an manchen Stellen herzhaft gelacht! An Humor mangelt es hier definitiv nicht.
Ganz besonders hat es mir die zweite Hälfte des Buches angetan.

Jenny ist unglaublich sympathisch, die man selbst gern als Schwester hätte. Sie ist eine kleine Träumerin, die nach der Liebe sucht sowie eine Kämpferin, die ihre Liebsten verteidigt.
Leo ist ein netter Charakter, der erst mit sich und seiner Vergangenheit ins Reine kommen muss, um das Leben richtig genießen zu können. Abgesehen davon stellt er einen ziemlich miserablen Hausmeister dar. ;)
Rachel ist sehr auf ihre Familie fixiert und liebt ihre Töchter über alles. Aber leider ist sie naiv, immer wieder. Erst ab der zweiten Hälfte ist sie mir nach und nach sympathischer geworden, denn sie hat deutlich an Selbstbewusst gewonnen und wird zudem abenteuerlustig.
Adam ist hier der böse Bube, der falsche Entscheidungen trifft ohne recht an die Konsequenzen zu denken.

          F a z i t          

Ein emotionaler Roman, dem es an Humor nicht fehlt, der gut unterhalten kann und ab der zweiten Hälfte komplett in seinen Bann zieht.

 

Samstag, 5. März 2016

|Rezi| Die Welt zwischen den Zeilen



Titel: 
Die Welt zwischen den Zeilen
Autor: J. Vellguth
Preis: 9,99 €
Ebook: 3,99
Verlag: CreateSpace Independent Publishing

ISBN: 978-1523796007 
Sterne: 




          K l a p p t e x t          

Isabel hat eine unglaubliche Fähigkeit, die es ihr erlaubt, in die Welt der Bücher einzusteigen und dadurch mitten im Leben der Romanfiguren zu existieren. Allerdings immer nur als unbeteiligte Beobachterin. Zumindest bis zu dem einen Tag, an dem sich alles ändert und Aschenputtels Prinz plötzlich mit ihr spricht. Es entsteht eine Liebe, die so überwältigend, surreal und hoffnungslos ist, dass Isabel sich selbst darin zu verlieren droht.
[by Amazon / CreateSpace Independent Publishing]

          R e z i  z u m  B u c h          

Aufgepasst, ich habe mit "Die Welt zwischen den Zeilen" begonnen und es enthält Spoiler zu "Zauberhaftes Aschenputtel", die allerdings nicht von großer Bedeutung sind. Ich finde es sogar gut, dass ich "Zauberhaftes Aschenputtel" nicht gelesen habe, weil es, nach diesem Buch, in ein ganz anderes Licht gerückt wird, worüber ich mich sicherlich geärgert hätte.

Das Cover finde ich wunderschön. Die Wahl dieser Abbildung ist unglaublich passend, da es genau das verspricht was die Geschichte bietet und ich liebe es, wenn das Cover mit Bedacht gewählt wird.

Der Einstieg fiel mir leicht, da die Autorin einen lockeren Schreibstil hat. J. Vellguth Stärke ist es die Leser mit unerwarteten Wendungen zu überraschen. Diese sind ihr absolut grandios gelungen!
Was mir allerdings fehlt, ist die Spannung an manchen Stellen. Die Protagonistin Isabel ist ziemlich oft in die Welt ihres Lieblingsmärchen "Zauberhaftes Aschenputtel" eingetaucht, aber all diese Besuche sind von kurzer Dauer. Dadurch, dass sie nie lange geblieben ist, habe ich mich nicht richtig in das Geschehen vertiefen können. Ich fände es besser, wenn es weniger Sprünge gäbe, dafür aber  die Autorin an spannungserzeugenden Handlungssträngen oder gar intensiveren Dialogen gepfeilt hätte. Das Potential war da, wurde aber leider nicht vollends ausgeschöpft.

Auffallend klasse finde ich, dass Isabel ihre Gabe bereits besitzt und nicht plötzlich erstaunt feststellt, dass sie sich an Orte, die in den Büchern vorhanden sind, teleportieren kann. Dem Leser wird somit das ganze Drama mit "Oh-wie-konnte-das-passieren" erspart. Allerdings ist es echt schade, dass bis zum Schluss nicht einmal in wenigen Sätzen erklärt wird, woher die Gabe eigentlich kommt.

Die Liebesgeschichte von Isabel und ihrem Prinzen Leo finde ich durch und durch angenehm zu verfolgen da romantische Momente in der Handlung vorhanden sind. Aber trotzdem sind meiner Meinung nach die Gefühle viel zu schnell entfacht, da nicht wirklich viel geschehen ist.

In der ersten Hälfte des Buches ist Isabels Charakter mir unsympathisch. Während ihr Exfreund, der eine Leidenschaft für Fußball und Klettern hat, sich für sie und ihre Hobbys interessiert, lästert sie gerne über Sport ab und zeigt absolutes Desinteresse für seine Aktivitäten. Ja, warum auch sich für seinen Freund interessieren?! In meinen Augen ist sie sehr egoistisch...
Nick, ihr Ex, wird zudem als der Böse dargestellt, weil er Isabel einen unmoralischen Vorschlag macht und sie damit verletzt. Seine Beweggründe sind allerdings nachvollziehbar. Ich hatte von der ersten bis zur letzten Seiten mehr für Nick übrig als für sie. Jedenfalls: ich habe nicht verstehen können warum es ihr, da sie doch am besten wissen sollte wie es ist verletzt zu sein, nichts ausgemacht hat mit jemanden zu flirten, der eigentlich für eine andere bestimmt ist. Liebesgeschichte hin oder her, aber ihr kommt nicht einmal der Gedanke "Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem anderen zu"! Deswegen sehe ich hier wieder puren Egoismus ihrerseits...
Nichtsdestotrotz hat sie sich im späteren Verlauf positiv entwickelt, die ihr Sympathiepunkte von mir eingebracht haben. Besonders respektiert habe ich sie zum Schluss, als sie ihre Bedürfnisse hinten angestellt hat, um sehr wichtige Entscheidungen zu treffen, die Prioritäten haben.

          F a z i t          

Trotz der vielen negativen Aspekte, kann ich nicht behaupten, dass mir "Die Welt zwischen den Zeilen" überhaupt kein Lesevergnügen bereitet hat. Bloß ist's und bleibt's ein Buch für zwischendurch, das mehr Tiefgang bräuchte.


 

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