Sonntag, 24. August 2014

Rezi: Engelssohn - Wächter des Lichts



Titel: Engelssohn. Wächter des Lichts

Autor: Ylvi Walker
Preis: 12,99 €
Ebook: 2,99
Verlag: bookshouse

ISBN: 978-9963522712
Sterne: 




          K l a p p t e x t          

Nach schweren Schicksalsschlägen lebt Sora in einer Wohnung, die einem Rattenloch gleicht. Sie kommt mit dem Hungerlohn für ihren Job in einer Pizzeria kaum über die Runden. Ihr Leben ändert sich, als sie eines Abends auf Rafael trifft, einen Wächter des Lichts, der sie fälschlicherweise für einen Succubus hält. Nur mit viel Glück entkommt sie seinem Angriff.
Trotz ihres unangenehmen Zusammentreffens fühlen sich Rafael und Sora auf magische Weise zueinander hingezogen. Der Halbengel Rafael findet heraus, dass in Sora mehr Geheimnisse schlummern als gut für sie beide ist.
Und plötzlich finden sie sich auf der Flucht vor unbarmherzigen Mächten, die nur eines im Sinn haben: Soras Tod.
[by bookshouse]

          R e z i  z u m  B u c h          

Das Pärchen auf dem Cover scheint sehr vertraut zu sein und strahlt pure Romantik aus. Obwohl es mir sehr gefällt, finde ich, dass diese Personen Sora und Rafael nicht im geringsten ähneln. Ich jedenfalls habe von beiden ein ganz anderes Bild.
Die Farbkombination von schwarz und orange wirkt auf mich sehr geheimnisvoll.  Da ist es dann kein Wunder gewesen, dass ich neugierig auf die Geschichte geworden bin.

Der Schreibstil von Ylvi Walker ist beeindruckend, denn ich habe mich nicht nur schnell in die Story hinein gefunden, sondern bin von der ersten Seite an gefesselt gewesen.
Es gibt ab und zu Perspektivenwechsel, aber hauptsächlich wird die Story aus Soras Sicht erzählt.

Direkt zu Beginn lernt man die sehr sympathische Protagonistin Sora kennen. Ihre freche Art hat dazu geführt, dass ich wirklich Spaß gehabt habe sie durch die ganzen Seiten zu begleiten. Ganz besonders habe ich die Dialoge zwischen ihr und Sur geliebt, die mir Bauchschmerzen bereitet  sowie mich zum schmunzeln gebracht haben. Der vorhandene Humor ist einfach grandios!
Das Feuer ist zwischen den Protagonisten Rafael und Sora ziemlich schnell entfacht. Allerdings hat es mich nicht gestört, denn beide sind aufgrund einer Prophezeiung füreinander bestimmt. Abgesehen davon beschreibt die Autorin eine wunderbare Liebesgeschichte, auf die man sogar neidisch werden kann. Mir hat die gefühlsvolle Romantik die Stunden versüßt.
An Spannung mangelt es dem Buch keineswegs, weil man ständig die geladene Spannung spürt! Da ich viele Charaktere lieb gewonnen habe, habe ich ständig um sie bangen müssen, denn sie haben ihr eigenes Leben in Kauf genommen, um das Pärchen der Prophezeiung vor den großen "Mächten" zu schützen.
Außerdem sind der Autorin die Überraschungsmomente gut gelungen. Vieles ist letztendlich doch anders gewesen als gedacht. Engel sind gut und Dämonen sind böse? Wer weiß? Darüber hinaus ist so manches passiert womit ich überhaupt nicht gerechnet hätte! Wahrscheinlich hat Ylvi Walker genau das gewollt, denn sie lockt ihre Leser gekonnt auf die falsche Fährte, um sie dann doch zum Staunen zu bringen.
Das Ende ist einzigartig. Obwohl es mir klar gewesen ist, dass es ein offenes Ende geben wird , habe ich dennoch bei diesem ersten Band mit einem zufrieden stellenden Abschluss gerechnet. 
Jedoch kam es ganz anders, denn die letzten drei Seiten haben mich aus den Socken gehauen dank einem sehr gemeinen Cliffhanger! Nun heißt es auf den zweiten Band zu warten...

Sora ist eine sympathische Frau, die sich zu wehren weiß – sowohl mit Händen und Füßen als auch mit ihrem frechen Mundwerk. Sie hat einige schwere Schicksalsschläge durchleben müssen, aber als Rafael in ihr Leben tritt, rückt das Glück näher. Zudem lernt sie viele neue Wesen kennen, die sie schnell ins Herz schließt. Das Zusammenspiel von unterschiedlichen Wesen, die in einer Not sich gegenseitig helfen, ist wirklich total interessant.
Rafael ist ein Halbengel, der nur auf Sora aufmerksam wird, weil er sie für ein Succubus hält. Er verliebt sich unsterblich in sie, sodass er sich sogar von seiner Familie abwendet.
Und dann wäre da noch Sur, der einfach grandios ist! Er ist unglaublich lustig, den man gern hat und ein wunderbarer Freund, der sich ohne lange nachzudenken auf die Seite von Rafael stellt.

Fazit: Trotz des fiesen Cliffhanger, habe ich mich in dieses Fantasybuch verliebt und kann es kaum abwarten den zweiten Band zu lesen! 

Montag, 30. Juni 2014

Rezi: Phantasmen



Titel: 
Phantasmen
Autor: Kai Meyer
Preis: 19,90 €
Ebook: 13,99
Verlag: Carlsen

ISBN: 978-3-551-58292-8
Sterne: 




          K l a p p t e x t          

Eines Tages tauchten sie aus dem Nichts auf - die Geister der Toten. Millionen auf der ganzen Welt, und stündlich werden es mehr. Sie stehen da, bewegungslos, leuchtend, ungefährlich. An der Absturzstelle eines Flugzeugs, mitten in Europas einziger Wüste, warten zwei junge Frauen auf die Geister ihrer verunglückten Eltern. Rain hofft, die Begegnung wird ihrer jüngeren Schwester Emma helfen, Abschied zu nehmen. Auch Tyler, ein schweigsamer Norweger, ist auf seinem Motorrad nach Spanien gekommen, um ein letztes Mal seine große Liebe Flavie zu sehen. Dann erscheinen die Geister. Doch diesmal lächeln sie. Und es ist ein böses Lächeln.
[by Carlsen]

          R e z i  z u m  B u c h          

Als ich „Phantasmen“ bei den Neuerscheinungen gesehen habe, da hat es meine Neugier sofort geweckt, denn es hat etwas mysteriöses und gruseliges an sich und verspricht eine aufregende Geschichte.
Die Farben kombinieren nicht nur gut miteinander, sondern geben auch die Atmosphäre im Buch ausgezeichnet wider.

Der Schreibstil des Autors ist flüssig und gefällt mir wirklich gut, denn Kai Meyer weiß wie er seine Leser fesseln kann. Mich zumindest  hat er von der ersten Seite an in seinem Bann gehalten und seine Beschreibungen habe ich mir größtenteils bildhaft vorstellen können. Erst am Ende habe ich ca. drei Stellen zweimal lesen müssen, um genau verstehen zu können was vor sich ging.

Direkt zu Beginn lernt man die Protagonistin Rain kennen, die die Handlung aus ihrer Sicht schildert.
Die Grundidee des Buches ist für mich persönlich komplett neu und deswegen bin ich total begeistert von dem Inhalt! Kai Meyer hat eine geniale Welt erschaffen, die mir sogar während dem Lesen Gänsehaut bereitet hat. Geister. Tödliches Lächeln. Nahtoderfahrungen. Ich rechne ihm diese schauerliche Atmosphäre, die ständig vorhanden ist, hoch an, denn er hat es großartig übermitteln können. 
An Spannung hat es ebenfalls nicht gemangelt. Eine aufregende Verfolgung. Gewagte Aktionen. Konflikte. Unerwartete Geschehnisse. Besonders begeistert bin ich von den unvorhersehbaren Momenten, denn davon gibt es in dieser Handlung mehr als genug! 
Die Liebesgeschichte von Rain und Tyler ist gut dosiert worden, denn obwohl sie nicht im Vordergrund steht, gibt es dennoch schöne Momente, die absolut romantisch sind.
Das Ende hat mich allerdings nicht ganz zufriedenstellen können, denn es hat den Eindruck gemacht als müsste alles ziemlich schnell gehen, da eben viel zu viele Fragen offen geblieben sind. Zudem hätte ich mir am Ende mehr Details von bestimmten Personen und Ereignissen gewünscht.
Trotz allem hat mich „Phantasmen“ zum nachdenken über Nahtoderfahrungen gebracht, weil es ein wirklich interessantes Thema ist.

Rain hat viel durchmachen müssen, aber für ihre Schwester, die ihr alles bedeutet, reist sie sich zusammen und behält starke Nerven. Im Verlaufe der Geschichte zeigt sie eine gute Entwicklung.
Emma ist wirklich faszinierend, denn sie ist unheimlich intelligent, zieht schnell die richtigen Schlüsse und spielt eine wichtige Rolle in der Handlung. Obwohl Rain die Protagonistin ist und das Buch aus ihrer Sicht geschildert ist, hat sie keine besonderen Begabungen wie Emma die hat. Diese Tatsache ist wirklich mal was Neues, denn meistens ist es eben die Protagonistin, die mit besonderen Fähigkeiten ausgestattet ist.
In Tyler war ich einfach nur verknallt! Mich hat seine Vergangenheit mitgerissen und vom Typ her ist er einfach nur toll. Für seine „verstorbene“ Freundin hat eine gewagte Reise in Kauf genommen, um selbst die Wahrheit über ihren Tod herauszufinden. Dabei lernt er die Schwestern kennen, die ihm schnell ans Herz wachsen, so dass er sogar sein Leben für die beiden aufs Spiel setzt. 

Fazit: „Phantasmen“ begeistert mit einer grandiosen Grundidee und liefert eine aufregende Geschichte. Nur mit dem Ende kann ich mich nicht ganz anfreunden.

Freitag, 30. Mai 2014

Rezi: Hannahs Entscheidung: Im Schatten der Appalachen



Titel: 
Hannahs Entscheidung: Im Schatten der Appalachen
Autor: Kate Sunday
Preis: 14,99 €
Ebook: 5,99
Verlag: bookshouse Verlag

ISBN: 9789963522026
Sterne: 




          K l a p p t e x t          

Nach einem fatalen Streit bricht Hannah Mulligan aus ihrer zerstörerischen Ehe aus. Auf der Flucht nach Fairview, dem Ort ihrer Kindheit und Haus ihrer Großmutter in Charlotte, strandet sie in Willow Creek, einer idyllischen Kleinstadt in North Carolina. Die geheimnisvolle Cherokee-Indianerin Tayanita gewährt ihr in der Not warmherzig Unterschlupf. Doch Sam Parker, ein ehemaliger Cop, steht ihr von Anfang an ablehnend gegenüber. Sein feindseliges Verhalten irritiert sie, bis sie herausfindet, dass er genau wie sie, ein Geheimnis hütet. In einer misslichen Lage muss sie ausgerechnet ihn um Hilfe bitten. Plötzlich sind sie sich näher, als ihnen lieb ist und während Hannah versucht, ihre verwirrenden Gefühle zu sortieren, spitzt sich die Situation weiter zu. Ihr eifersüchtiger Ehemann Shane taucht auf, um sie zurückzuholen …
[by bookhouse Verlag]

          R e z i  z u m  B u c h          

Die Farben des Covers strahlen eine einladende Atmosphäre aus. Das ist ziemlich passend zum Inhalt, denn die Stadt Willow Creek ist eine Kleinstadt, die Fremde mit offenen Armen empfängt, weshalb man nicht anders kann als sich dort wohl zu fühlen. Zusätzlich gefällt es mir, dass schon auf dem abgebildeten Bild die Romantik versprochen wird. *gg*

Der Schreibstil von Kate Sunday ist sehr locker und flüssig und deswegen bin ich sofort in der Geschichte vertieft gewesen, die mir die Stunden versüßt hat. Zudem gibt es so einige Perspektivenwechsel, weshalb man detaillierte Einblicke in die Gefühle vieler Charaktere bekommt. Ganz begeistert bin ich über die toll beschriebenen Orte gewesen, weil man einfach dazu verführt diese einmal persönlich zu besichtigen.

Der Einstieg der Handlung hat es geschafft meine Aufmerksamkeit zu geweckt, weil das Aufeinandertreffen von Sam und Hannah ziemlich lustig gewesen ist. Bei den einfallsreichen Wortgefechten kann man sich sein Grinsen in der Tat nicht verkneifen. Zu meinem Glück ist der Schlagabtausch der beiden immer wieder aufgetaucht, so dass die Langeweile nie aufgetreten ist.
Üblicherweise merkt man das Knistern zweier Protagonisten schnell, aber in diesem Buch entwickelt sich die Liebe Stück für Stück, da von Gefühlen erst die Rede ist, nachdem die beiden sich auf freundschaftlicher Basis näher kennengelernt und neue Seiten an der jeweiligen Person entdeckt haben. Diese Entwicklung der Liebe ist in meinen Augen somit absolut authentisch dargestellt.
Shane, Hannahs Ehemann, ist ein wahrer Albtraum und ich habe an ihm nie einen Gefallen finden können. Aber durch sein Auftauchen in Willow Creek ist die Spannung zwischendurch gestiegen, auch wenn nur für kurze Zeit. Shane hat Drohungen ausgesprochen und zugleich habe ich aufregende Vorfälle erwartet, aber ich blieb leider enttäuscht zurück, denn seine Drohungen sind letzten Endes leere Versprechungen geblieben. Demzufolge finde ich es ehrlich schade, dass da nicht mehr passiert ist...
Zum Schluss gibt es eine böse Überraschung, mit der ich nie und nimmer gerechnet hätte, aber wenn alles vorhersehbar gewesen wäre, wäre es ja langweilig. Aus diesem Grund gefiel mir die Wendung am Ende ganz gut.

Die Autorin hat sowohl tolle Hauptcharaktere als auch Nebencharaktere erschaffen.
Hannah ist mir schnell ans Herz gewachsen. Trotz ihrer schwierigen Situation hat sie eine starke Persönlichkeit bewiesen.
Sam habe ich dagegen manchmal wirklich den Hals umdrehen wollen. Sein Verhalten Hannah gegenüber habe ich nämlich oft nicht nachvollziehen können. Ich bin ihm jedoch nicht lange bös' gewesen. Immerhin hat er immer die Rolle des Helden in letzter Not spielen müssen. *gg*
Vor allem aber muss man Tayanita lieben, denn sie hat das Herz auf dem rechten Fleck. <3

Fazit: Ein durchaus gelungener Auftakt mit einer authentischen Liebesgeschichte, der jedoch das Potential für den erwarteten Spannungsbogen nicht ganz erfüllen konnte.

Mittwoch, 28. Mai 2014

[Rezension] Obsidian: Schattendunkel



Titel: 
Obsidian: Schattendunkel 
Autor: Jennifer L. Armentrout
Preis: 18,99 €
Ebook: 12,99
Verlag: Carlsen

ISBN: 978-3-551-58331-4
Sterne: 




          K l a p p t e x t          

Ein dunkles Geheimnis scheint über dem winzigen Städtchen zu liegen, in das die siebzehnjährige Katy gerade erst umgezogen ist. Im umliegenden Gebirge sollen merkwürdige Lichter gesehen worden sein, leuchtende Menschengestalten ... Viel schlimmer findet die leidenschaftliche Buchbloggerin Katy jedoch, dass die nächste Bibliothek meilenweit weg ist und sie kein Internet hat. Bis sie beschließt, bei ihren Nachbarn zu klingeln und ein Junge die Tür öffnet, so düster und geheimnisvoll wie der Ort selbst: Daemon Black.
[by Carlsen]

          R e z i  z u m  B u c h          

Aufgepasst, hierbei handelt es sich nicht um einen Einband, sondern um den ersten Band der Obsidian-Reihe von Jennifer L. Armentrout. 

Das Cover ist wahrer Blickfang und fiel mir schon bei den Neuerscheinungen direkt ins Auge. Mir gefällt sowohl das Bild an sich als auch die Farbwahl. Beides strahlt etwas mysteriöses und geheimnisvolles aus, was den Inhalt gut widerspiegelt, denn man tappt lange im dunklem bis sich die Geheimnisse in dieser Geschichte lüften.
Leider erkennt man erst, wenn man das Buch in den Händen hält, wie goldig und qualitativ der Schutzumschlag in Wirklichkeit ist.

Jennifer L. Armentrout zog mich mit ihrem bewundernswerten Schreibstil sofort in ihren Bann, sodass ich das Buch in einem Rutsch gelesen habe, da ich mich in dieser erschaffenen Welt wohl gefühlt habe.
Im Einstieg lernt man Katy kennen, die versucht sich in ihrer neuen Umgebung zurecht zu finden. Ich habe mich recht schnell mit ihr identifizieren können, da sie grandioser Weise eine Buchbloggerin ist! Mit ihr die Liebe zu den Büchern zu teilen hat wahrhaft Spaß gemacht, weshalb ich sie – wie erwartet – schnell gern hatte.
Abgesehen davon geht Katy mit Humor und Sarkasmus Hand in Hand und ihre schlagfertige Art sorgt für ständigen Schlagabtausch mit Daemon, dem Protagonisten, was bei mir für Bauchschmerzen vor Lachen gesorgt hat! *gg* Nichts ist besser als witzige Dialoge und die sind der lieben Frau Armentrout wirklich gelungen, weshalb ich bis zum Ende hin wahnsinnig gut unterhalten wurde.
Daemon hingegen hat sich bei mir nur wenige Pluspunkte holen können. Ich war von ihm oft einfach nur genervt. Es gibt Momente wo er doch sympathisiert, aber direkt darauf macht er es wieder zunichte, denn er benimmt sich nicht nur daneben, sondern realisiert auch kaum wann seine fiesen Sprüche unter der Gürtellinie sind. Zum Ende hin lassen seine Sprüche zum Glück nach und er sieht auch Fehler ein, auch wenn auf seine Art.
Es fasziniert mich allerdings, dass er zu seiner Schwester Dee ein unglaublich gutes Verhältnis hat und sie ihm wirklich viel bedeutet.
Dee mochte ich unheimlich gerne. Sie ist ein verträumtes und liebenswürdiges Mädchen, die man sich als beste Freundin wünscht und einfach lieben muss.
Ein großes Gefühlswirrwarr ist von Beginn an vorprogrammiert, aber bleibt, abgesehen von Daemons unmöglichem Verhalten, sehr vergnüglich und bietet den Lesern zwischendurch niedliche und entzückende Szenen.
Spannung ist immer wieder mal vorhanden, aber erst als Katy hinter das Geheimnis von Daemon und Dee kommt, steigert sich die Action. Mich persönlich stört das nicht, denn das ist gerade mal der erste Band einer Reihe. Immerhin lässt sich so hoffen, dass in den folgenden Bänden die Spannung in die Höhe geht.
Der Autorin ist hoch anzurechnen, dass sie mal erfrischende Wesen in das Genre Fantasy bringt. Ihre Grundidee hat mich ehrlich positiv überraschend sowie überzeugt!
Allerdings sind mir zwei Stellen aufgefallen, die einem Twilight Fan sehr bekannt vorkommen werden und da ich Twilight nun mal kenne, haben mich die Parallelen ein wenig gestört.
Mit dem Ende hat die Autorin mich doch überrascht, denn obwohl Katy und Daemon die Finger nicht voneinander lassen können, lässt Katy ihn noch zappeln. Gut so! ;)

Fazit: Trotz der Parallelen zu Twilight ist Obsidian ein humorvoller und gelungener Auftakt, der mit ganz neuen und wunderbaren Wesen mich begeistert zurück gelassen hat.

Samstag, 19. April 2014

[Rezension] Hope: Fluchgebunden



Titel: 
Hope: Fluchgebunden
Autor: Tine Armbruster
Preis: 13,99 €
Ebook: 2,99
Verlag: bookhouse

ISBN: 9789963522262
Sterne: 




          K l a p p t e x t          

Seine Liebe bedeutet ihren Tod.
Ein jahrhundertealter Fluch liegt auf dem Meereskönigshaus von Ocean Mayrin. Doch nach einer Reihe männlicher Nachkommen wird endlich die Prinzessin geboren, mit der sich die uralte Weissagung der Meerhexe Dirdra erfüllen soll.
Einige Jahre später geschieht, wovor sich das Königspaar seit der Geburt ihrer kleinen Nixe Hope am allermeisten gefürchtet hat. Hope verliebt sich in Gabriel - einen Menschen. Natürlich ist das Zusammentreffen kein Zufall, denn Gabriel ist Hopes Schicksal. Aus Liebe zu ihm wird sie zum Menschen, ohne jedoch zu ahnen, dass er derjenige ist, der der Fügung unwissentlich den Weg ebnet. Denn Gabriel wurde nur aus einem Grund geboren. Er ist ihr Jäger.
Als das Unheil in der Menschenwelt seinen Lauf nimmt, entgeht Hope nur knapp dem Tod und flieht in ihre Heimat. Aber es ist zu spät, denn durch den Fluch sind sie beide unlösbar miteinander verbunden. Hope zieht es zurück zu den Menschen, zurück zu Gabriel - und ihr Jäger wartet schon auf sie …
[by bookhouse]

          R e z i  z u m  B u c h          

Einerseits finde ich ist das Cover sehr gelungen, da es nicht nur farblich super übereinstimmt und schön harmonisch wirkt, sondern auch den Inhalt des Buches super repräsentiert. Aber andererseits wirken die Personen auf dem Einband eher überfüllt und ich fände es besser, wenn z.B die Meerjungfrau im Vordergrund stünde und das Paar eine nebensächliche Wirkung hätte oder eben umgekehrt.

Tine Armbruster benutzt einen flüssigen, lockeren und vor allem jugendlichen Schreibstil, der hervorragend zu diesem tollen Jugendbuch passt.
Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven geschildert – mal aus Hopes und mal aus Gabriels – und dadurch werden die Gefühle der beiden Protagonisten bestens an die Lesern übermittelt.

Allein schon der Prolog hat meine Neugier geweckt, denn er hatte einen fiesen Cliffhanger. Danach blieb mir nichts anderes übrig als weiter zu lesen und so schnell wie möglich zu der Stelle aus dem Prolog zu kommen, um meine Neugier zu sättigen!
Wer hier eine Nachahmung von Arielle, die Meerjungfrau, erwartet, der liegt falsch, denn die Autorin hat dieser Geschichte eine persönliche und beeindruckende Note verabreicht. Ich habe eine fantastische Liebesgeschichte erlebt, die mich von Anfang an mitgerissen hat. Obendrein gibt die Dramatik der jungen Romanze einen bittersüßen Touch.
Ganz besonders hat mir gefallen, dass die Autorin eine bewundernswerte Welt im Wasser erschafft hat, sodass man sich diese bildlich vorstellen kann und sofort Lust bekommt ans Meer zu fahren. ;) Total witzig fand ich die Idee bekannte Sprüche aus unserer Zeit der Wasserwelt anzupassen wie z.B. ,,Zur Meerhexe noch mal.“, „Jetzt hau mal nicht gleich den Tintenfisch an den Fels.“ oder auch ,,Beim heiligen Neptun, muss ich dir denn jede Silbe einzeln aus deinen kleinen königlichen Kiemen ziehen?". Einfach herrlich <3
Zudem wird der Unterschied zwischen Nixen und Sirenen geboten. Da ich aus persönlicher Erfahrung sagen kann, dass einige den Unterschied tatsächlich nicht kennen, finde ich toll, dass Tine Armbruster darauf eingegangen ist, um nebenbei den einen oder den anderen des besseren zu belehren.
Manches war zwar vorhersehbar, aber ein paar Verwirrungen sind dennoch vorhanden, die für ganz schöne Spannungen und Überraschungen gesorgt haben.

Mich haben sowohl Hope als auch Gabriel fasziniert. Beide habe ich ziemlich schnell lieb gewonnen und an vielen Stellen habe ich mit beiden sehr mitgelitten.
Als Hope sich verliebt, handelt sie nur noch aus dem Bauch heraus und das führt dazu, dass sie sich einige Male etwas naiv verhält. Aber Liebe ist ja bekanntlich jedes Risiko wert?
Gabriel dagegen ist ein absoluter Traummann, denn er nimmt Hope so wie sie ist. Statt sie auszulachen, weil sie viele alltägliche Dinge nicht kennt, steht er ihr mit Rat und Tat bei. Leider muss er zugleich mit sich selbst kämpfen aufgrund der fremden und bösartigen Stimme in ihm...

Fazit: „Hope – Fluchgebunden“ ist eine wunderschöne Liebesgeschichte mit dem gewissen Touch, das einen berührt und mitfiebern lässt. Ich empfehle es jedem, der gerne für ein paar schöne Stunden in die Wasserwelt eintauchen möchte! ;)

[Rezension] Todeszeichen



Titel: 
Todeszeichen
Autor: Saskia Berwein
Preis: 9,99 €
Ebook: 8,99
Verlag: LYX

ISBN: 978-3-8025-8981-2
Sterne: 




          K l a p p t e x t          

In einer Grube im Wald werden die Überreste einer zerstückelten Frauenleiche gefunden. Schon bald steht fest: Sie ist ein weiteres Opfer des „Künstlers“– eines Serienmörders, der bereits fünf Frauen entführt, tagelang gequält und ihnen bei lebendigem Leib rätselhafte Bilder in die Haut geschnitten hat. Kommissarin Jennifer Leitner und Staatsanwalt Oliver Grohmann ermitteln fieberhaft, um den grausamen Killer endlich zu stoppen ...
[by LYX]

          R e z i  z u m  B u c h          

Das Cover ist zwar schlicht, aber ich finde es dennoch sehr ansprechend. Das blutige Skalpell dominiert und hat eine düstere Wirkung, sodass meine Neugier schnell geweckt wurde.

In die Geschichte findet man sich problemlos hinein und die Seiten fliegen nur so dahin, da der Schreibstil locker leicht zu lesen ist.  
Die Erzählperspektive wechselt sich von Zeit zu Zeit. Zum Großteil wird die Story aus der Sicht von Jennifer erzählt, aber Charlottes Sicht kommt hier auch nicht zu kurz, da sie ebenfalls eine wichtige Rolle spielt.

Direkt im Prolog wird eine durchaus düstere und grausame Szene dargeboten und man bekommt einen guten und vor allem traurigen Einblick in die Gefühle des Opfers eines Serienmörders. Aber auch wenn die Spannung zu Beginn da ist, fällt sie nach ein paar Seiten, denn die Ermittler kommen mit ihrer Suche nach dem Mörder nicht wirklich voran. Einerseits hat es mich geärgert, weil ich mir mehr Spannung gewünscht habe, aber anderseits ist es auch authentisch, dass die Ermittler nicht direkt auf heiße Spuren stoßen.
Während die Kommissarin Jennifer Leitner und der Staatsanwalt Oliver Grohmann kaum neue Anhaltspunkte finden, lernt man ganz besonders die Protagonistinnen Jennifer und Charlotte besser kennen.
Gut gelungen finde ich die Idee, dass nicht nur die Kommissarin und der Staatsanwalt nach Antworten suchen, wie man es sonst aus Krimis und Thrillern kennt, sondern auch die Tochter des Opfers – Charlotte – die Eigeninitiative ergreift. Ganz besonders ist Charlotte eine bewundernswerte Persönlichkeit, denn obwohl sie viele unschöne Ereignisse erlebt und auch neu erlebt, steckt sie nicht gleich den Kopf in den Sand, sondern schaut immer nach vorne.
Zudem ist Oliver Grohmann in meinen Augen sehr sympathisch, denn er stellt keinen typischen Staatsanwalt dar. Statt sich mit wichtigen Papieren auseinander zu setzen wie es sich gehört, ermittelt er lieber persönlich mit der Kommissarin in einem Fall und das macht ihn zu einem ausgefallenen Charakter.
Für Leitner haben ihre Fälle eine hohe Priorität, sodass sie sich mit denen viel lieber befasst als ihr Liebesleben in Ordnung zu bringen. Obwohl sie ab und zu eher kalt wirkt, so zeigt sie dennoch in richtigen Momenten, dass sie ein wahres Herz hat und das macht sie liebenswert. Vielleicht weckt Grohmann ihr das Interesse an einer Beziehung in den folgenden Bänden ja doch noch auf? Wer weiß. Jedenfalls hoffe ich das! *gg*
Der Schluss hat mich mehr als überzeugt! Es ist genial! Obwohl manches vorhersehbar ist und man sich an manchen Stellen nicht über das was passiert wundert, so gibt es dennoch genug schreckliche und fesselnde Erkenntnisse, mit denen man nicht gerechnet hat.

Fazit: Ein toller Debütroman mit interessanten Charakteren, auch wenn die Fortschritte der Ermittlungen anfangs etwas langatmig sind. Ich werde auf jeden Fall den zweiten Band lesen! ;)

Dienstag, 11. März 2014

[Rezension] Zuckersüßes Chaos



Titel: Zuckersüßes Chaos

Autor: Miranda J. Fox
Preis: 9,99 €
Ebook: 3,99
Verlag: CreateSpace Independent

ISBN: 978-1496041760
Sterne: 




          K l a p p t e x t          

Studienzeit ist die schönste Zeit des Lebens.
Davon ist auch Claire überzeugt, als sie in die Nachbarstadt zu ihrer Cousine zieht. Bis sie zwei Männern begegnet, die unterschiedlicher nicht sein können und ihr Leben ziemlich auf den Kopf stellen. Da ist zum einen der Uni-Liebling Taylor, der sich als absoluter Traummann entpuppt und auf der anderen Seite der unnahbare Frauenheld Jason, der sie mit seinen anzüglichen Sprüchen in den Wahnsinn treibt. Und in dem ganzen Durcheinander muss sich Claire auch noch mit ihrer chaotischen Cousine, dem Studium, einem Job und jeder Menge anderer Probleme herumschlagen.
[by CreateSpace Independent]

          R e z i  z u m  B u c h          

Die Gestaltung des Cover ist wirklich gelungen und ist somit ein wahrer Blickfänger! Ich persönlich liebe Rosen und Cupcakes, daher sprach mich dieses Cover sofort an.

Der Schreibstil der Autorin ist locker zu lesen und es gibt eine Menge an amüsanten Dialogen, die über die ganze Handlung verteilt sind, so dass ich das Buch über Nacht verschlungen habe <3

In "Zuckersüßes Chaos" wird eine Liebesgeschichte erzählt, die nicht wunderbarer hätte sein können und ich muss gestehen, dass der Titel es tatsächlich auf den Punkt bringt.
Die Geschichte wird aus der Sicht von Clare geschildert und bereits ab der ersten Seite an kann man nicht anders als dieses einzigartige Geschöpf zu lieben. Durch ihre sarkastische und provozierende Art hat sie erstaunlich viele wunderbare wie auch witzige Szenen geboten und mir damit ein paar Stunden versüßt.
Obwohl Jason am Anfang als der Mistkerl höchstpersönlich dargestellt wird, lernt man im späteren Verlauf auch ganz andere Seiten an ihm kennen, die ihn sehr liebenswert machen. Er hat es sich zum Hobby gemacht Clare ununterbrochen zu ärgern und die wiederum schmiedet lieber Rachepläne als etwas auf sich sitzen zu lassen.
Aber nicht nur die Lachflashs haben's mir angetan, sondern auch die Liebesgeschichte von Claire und Jason. Die Autorin hat das "Näherkommen" der beiden perfekt in Szene gesetzt und als es endlich zum ersten Kuss kam, da war ich so sehr in das Geschehen vertieft, dass ich plötzlich selbst wie ein Teenager Herzklopfen bekommen habe?!
Darauf folgten jedoch einige Ereignisse, die mich weniger glücklich gemacht haben, auch wenn die dafür gesorgt, dass die Spannung aufrecht erhalten bleibt.
Nachdem ich den Klapptext gelesen habe, habe ich eine komplizierte Dreiecksbeziehung erwartet, aber glücklicherweise hat sich meine Vorahnung nicht bewahrheitet, denn Taylor bleibt die meiste Zeit eher im Hintergrund. Ich war froh darüber, dass hier keine typische Dreiecksbeziehung vorhanden ist, denn davon hat man genug in anderen Liebesromanen! :P
Man liest und liest und erwartet sehnsüchtig das Happy End, aber plötzlich springt ein heimtückischer Cliffhanger hervor und lässt den Leser bloß dumm aus der Wäsche gucken. Nun darf ich auf die Fortsetzung warten. TT_TT

Kurz gesagt, "Zuckersüßes Chaos" ist eine unglaublich schöne Liebesgeschichte, die jedoch am Ende einen Cliffhanger hat. ^___^

Freitag, 28. Februar 2014

[Rezension] Hourglass: Die Stunde der Zeitreisenden



Titel: 
Hourglass: Die Stunde der Zeitreisenden
Autor: Myra McEntire
Preis: 12,99 €
Ebook: 9,99
Verlag: Goldmann

ISBN: 9783442475636
Sterne: 




          K l a p p t e x t          

Sie kann in die Vergangenheit sehen, er in die Zukunft Die 17-jährige Emerson Cole sieht Dinge, die niemand sonst sehen kann: Es sind Geister, Menschen aus einer anderen Zeit. Keiner konnte ihr bisher erklären warum. Erst als sie Michael Weaver kennenlernt, den attraktiven Experten einer mysteriösen Organisation namens "Hourglass", scheint ihre Welt wieder Sinn zu ergeben. Nicht nur fühlt sie sich zu ihm hingezogen, sondern er eröffnet ihr, dass sie eine besondere Gabe besitzt - sie kann durch die Zeit reisen. Nur deshalb hat Michael sie aufgesucht, und nur deshalb schwebt sie bereits in größter Gefahr.
[by Goldmann]

          R e z i  z u m  B u c h          

Das Cover ist der reinste Wahnsinn! Es ist unbeschreiblich schön und ich könnt's endlos anstarren. Es gibt gewiss viele schöne Cover, aber in dieses eine habe ich mich wahrhaft verliebt. Ebenfalls beeindruckend finde ich die Innenseiten der Klappenbroschur sowie die Gestaltung jedes neu beginnenden Kapitels – jede Menge Schmetterlinge!

Dank dem stilvollen, flüssigen und leicht zu lesenden Schreibstil, habe ich das Buch innerhalb von zwei Tagen verschlungen. Des Weiteren finde ich die Beschreibungen sowie Erklärungen ausgesprochen gut, da diese überwiegend bildhaft sind.

Bereits im ersten Kapitel hat die Autorin meine Aufmerksamkeit geweckt, indem sie eine schnell ans Herz wachsende Protagonistin kreiert hat, die man gern durch die Seiten begleitet. Nichtsdestotrotz gab es im späteren Verlauf auch Stellen, in denen ich mich über Emersons Verhalten total geärgert habe. Andererseits wäre es extrem langweilig, wenn sie keine Ecken und Kanten hätte.
Als Leser wird man sehr gut mit der Zeitreise vertraut gemacht, was jedoch größtenteils durch Beschreibungen erzielt wird. Erst zum Ende hin erleben die Protagonisten die Zeitreisen hautnah und das finde ich doch ein wenig enttäuschend. Ich hätte mir nämlich schon viel früher einen Sprung in die Vergangenheit der beiden gewünscht. Die Reise ist durchaus spannend gestaltet worden, aber sie war leider nur von kurzer Dauer, also stützt sich meine Hoffnung darauf, dass die Autorin mehr ihren Lesern im zweiten Band davon bieten wird.
Trotz allem schafft es Myra McEntire den Spannungsbogen enorm hoch zu halten, auf Grund der Tatsache, dass Emerson und Michael ständig mit neuen Komplikationen und Verflochtenheiten zu tun bekommen. Wobei ich finde, dass es in Hourglass noch Potential zur Steigerung gibt.
Die Idee der Zeitreisen ist natürlich weder taufrisch noch originell, aber Myra McEntire setzt mithilfe einer frechen Protagonistin eine ziemlich amüsante Geschichte in die Welt. Zudem muss man der Autorin hoch anrechnen, dass sie unerschöpflich für Witz und Humor sorgt. Ich habe schon länger nicht mehr so wahnsinnig gute Dialoge gelesen, die nicht nur zum Schmunzeln bringen, sondern regelrecht einen Lachanfall auslösen!
Zu Beginn haben Emerson und Michael mit dem Durcheinander ihrer Gefühle zu kämpfen. Zuerst erscheint es langatmig, da es ständig ein Hin und Her zwischen den beiden gibt, aber mit der Zeit entwickelt es sich zu einer mitreißenden Liebesgeschichte.
Kurz vor dem Ende bin ich immer wieder ins Staunen geraten, da dort jede Menge überraschende Wendungen auf mich gewartet haben, die keineswegs vorhersehbar gewesen sind.
Mit dem Schluss bin ich voll und ganz zufrieden. Es hat – zu meinem Glück, da ich viele Buchreihen unter einem Hut bekommen muss – keinen Cliffhanger, auch wenn es durchaus ein offenes Ende hat.

Die Protagonistin Emerson fand ich außerordentlich faszinierend. Ihre freche, sarkastische sowie waghalsige Art macht sie zu einer großartigen Persönlichkeit. Michael hingegen erscheint mir, außer dass er fallweise nicht mit offenen Karten spielt, makellos. Ich würde nicht behaupten, dass mich das besonders stört, aber ich fänd's sympathischer, wenn er nicht so perfekt wäre.

Ironie. Romantik. Spannung. Überraschende Wendungen. All das ist genial in diesem Band verpackt und wartet sehnsüchtig auf neue Leser ^___~ 

Montag, 24. Februar 2014

[Rezension] Seelenkuss



Titel: 
Seelenkuss
Autor: Lynn Raven
Preis: 14,99 €
Ebook: 11,99
Verlag: cbt

ISBN: 9783570162958 
Sterne: 




          K l a p p t e x t          

Prinzessin Darejan erkennt ihre Schwester nicht wieder. Die mitfühlende Königin Seloran scheint plötzlich eiskalt geworden zu sein, und den rätselhaften Gefangenen, den sie in ihrem tiefsten Kerker versteckt, behandelt sie ungewöhnlich grausam. Angeblich sei er ein Spion der Nordreiche. Doch dann entdeckt Darejan eine schreckliche Wahrheit: Der finstere Magier Ahoren hat Besitz von Königin Selorans Körper ergriffen und baut eine Armee von Schattenkriegern auf, um das Königreich zu unterwerfen. Und plötzlich ist Darejan selbst auf der Flucht, zusammen mit dem angeblichen Spion. Er gehört dem Geheimorden der DúnAnór an, die als Einzige in der Lage sind, Ahoren zu bannen. Doch der Gefangene hat sein Gedächtnis verloren. Und zudem scheint er Darejan zu hassen. Das ungleiche Paar begibt sich auf eine Suche voller tödlicher Gefahren ...
[by cbt]

          R e z i  z u m  B u c h          

Das Cover hat etwas düsteres an sich und passt hervorragend zur Geschichte. Die abgebildete junge Frau auf dem Cover, die ein hübsches weißes Kleid trägt, sorgt dafür, dass man sich die Prinzessin Darejan bildhaft vorstellen kann. Mittlerweile finde ich jedoch abgebildete Frauen sowie Männer auf den Covern ermüdend. Warum lassen sich die Verlage nicht einfach mal was Neues einfallen?

Obwohl der Schreibstil flüssig zu lesen ist, hatte ich dennoch so meine Probleme beim lesen. Fantasievolle und komplexe Namen, Bezeichnungen sowie Orte, bei denen man nicht weiß wie man sie aussprechen soll, machen das Lesen etwas anstrengend. Für die erschaffene Fantasy-Welt hätte ich mir eine Karte zur Übersicht der vielen Orte gewünscht, aber auch ein Glossar für all die Bezeichnungen hätte nicht geschadet...

Ich muss gestehen, dass ich den Einstieg in die Handlung ein wenig schwierig und verwirrend fand. Man wird direkt in das Geschehen hinein geworfen und braucht ein paar Seiten, so dass man sich eine Zeit lang sehr genau konzentrieren muss, um überhaupt verstehen zu können was vor sich geht und mit wem man es zu tun hat. Aber wenn man sich dann in die Geschichte hineingefunden hat, packt diese einen und man kann dem darauffolgendem Verlauf problemlos folgen.
An Spannung mangelt es in "Seelenkuss" keineswegs, denn den beiden Protagonisten Javreen und Darejan werden viele Steine in den Weg gelegt bis die beiden an ihr Ziel gelangen. Mit den ganzen Wendungen hält die Autorin einen auf Trap und beweist damit, dass sie fähig ist auf außergewöhnliche sowie fantastische Ideen zu kommen.
Obwohl ich zu genau beschriebene Details liebe, da man sich so manches bildhaft vorstellen kann, so war ich doch ab und zu überfordert und es hat nur dazu geführt, dass die Handlung an einigen Stellen sehr in die Länge gezogen wurde.
Die Liebesgeschichte fand ich etwas lahm und hätte mir mehr davon gewünscht. Sehr schade fand ich auch, dass die "eigentliche Beziehung" der beiden sich schnell erahnen ließ. Ich persönlich fände es besser, wenn die Autorin ihre Leser erst zum Ende hin mit der "eigentlichen Beziehung" der beiden überrascht hätte, dafür aber im Verlauf der Handlung mehr Drama um die Liebe geboten hätte.
Man wundert sich zwar nicht über das Happy End, aber die unerwarteten Wendungen machen daraus kein typisches Ende, was mir sehr gut gefallen hat.

Darejan ist eine faszinierende und liebevolle Romanfigur. Obwohl sie Javreen, dem Verrückten, misstraut und ihn für ihre Zwecke benutzen will, so sorgt sie sich doch viel zu liebevoll um ihn. Typisch schüchtern? Fehlalarm! Sie weiß sich zu verteidigen, bewahrt einen kühlen Kopf und nimmt überraschenderweise die Rolle einer Heldin des Öfteren ein, was man von einer Prinzessin normalerweise nicht erwartet.
Erst zum Ende hin erfährt man, dass "der Verrückte" eigentlich Javreen heißt. Er verfällt häufig dem Wahn, worunter er sehr leidet. Man erfährt erst nach und nach den wahren Grund für sein Leiden, da er zugleich an Gedächtnisverlust leidet. Ich fand viele Szenen sehr herzzerreißend und konnte nicht anders als mit ihm zu leiden. Trotz allem hatte sein Gedächtnisverlust auch etwas Gutes, da es mächtig für Spannung sorgte.

Wer auf der Suche nach einem guten Fantasy-Buch ist und sich von komplexen Namen, Bezeichnungen sowie Orten nicht abschrecken lässt, der wird seinen Gefallen an "Seelenkuss" schon finden ^___~

Freitag, 31. Januar 2014

[Rezension] Das verbotene Eden. David und Juna



Titel: Das verbotene Eden. Erwachen

Autor: Thomas Thiemeyer
Preis: 9,99 €
Ebook: 9,99
Verlag: Knaur

ISBN: 978-3-426-50940-1
Sterne: 




          K l a p p t e x t          

Die Menschheit steht kurz vor ihrem Ende. Seit den »dunklen Jahren« leben die Geschlechter in erbitterter Feindschaft. Die Zivilisation ist untergegangen: Während die Männer in städtischen Ruinen hausen, haben die Frauen auf dem Land ein neues, streng abgeschottetes Leben angefangen. Kinder gibt es kaum noch, und wieder drohen neue Kämpfe. Als die 17-jährige Kriegerin Juna ausgesandt wird, einen Gefangenen zu nehmen, stößt sie ausgerechnet auf den jungen Mönch David, der nichts lieber tut, als sich in verbotene Schriften der alten Zeit zu flüchten. »Romeo und Julia« ist seine Bibel – und als plötzlich ein leibhaftiges Mädchen vor ihm steht, reißt es ihn in einen Wirbel der Gefühle. Nichts scheint undenkbarer, gefährlicher, tödlicher in dieser Welt als die Liebe zwischen Juna und David. Und doch ist sie der letzte Hoffnungsschimmer ...
[by Knaur]

          R e z i  z u m  B u c h          

Am Anfang muss man sich zwar in die Geschichte erst einlesen, aber der Schreibstil von Thomas Thiemeyer bleibt dennoch sehr angenehm und flüssig.
Besonders die wechselnde Erzählperspektive trägt sehr gut zum Verständnis der beiden Sichten bei – der Männer und Frauen.

Ich habe schon ein paar Dystopien gelesen, aber Thomas Thiemeyer beeindruckt seine Leser mit einer eher neuen Thematik - der Feindschaft der Männer und Frauen. Das weckte auf jeden Fall mein persönliches Interesse umso mehr.            
Der Titel führt einen in die Irre, denn die Handlung hat überhaupt nichts mit der biblischen Geschichte, wie z.B. von Adam und Eva, zu tun. Vielmehr sind hier Parallelen zu Romeo und Julia von Shakespeare vorhanden: die Liebe zwischen David und Juna, die wegen der geladenen Feindschaft der Geschlechter gefährlich und verboten zugleich ist.          
Thomas Thiemeyer erzählt sehr detailreich und schafft es, dass man sich seine dystopische Welt bildlich vorstellen kann. Besonders faszinierend fand ich seine Recherchen wie z.B. über die Rekonstruktion der Flugmaschine.
Auch wenn es eine ganz spannende und interessante Thematik ist, so fand ich seine dystopische Welt beängstigend und düster. Besonders schockierend fand ich die Lösung für den Nachwuchs: man verabscheut die Männer, aber stellt sich denen zur Verfügung. Wenn man das Kind zur Welt bringt und es ein Junge ist, so übergibt man es dann an die Männern…
Vorhersehbar ist hier nur, dass David und Juna sich verlieben und verbünden werden. Ansonsten lieferte der Autor viele unerwartete Wendungen und fesselnde Szenerien.
Der Autor schafft es Spannung beizubehalten, indem er nicht nur die Sicht der Frauen erzählt, sondern auch die der Männer. Dabei geht er ziemlich gemein vor, indem er das Kapitel mit einen Cliffhanger enden lässt und dann die Sicht wechselt.
Enttäuscht war ich allerdings am Anfang des Buches. Wie bereits erwähnt mag ich die detailreiche Erzählung des Autors, aber der Anfang hat sich sehr lange hingezogen. Man erfährt viele Hintergründe und bekommt ein genaues Bild von allem, aber für mich war es dann doch zu viel. In der ersten Hälfte des Buches haben die beiden Hauptcharaktere überhaupt nichts miteinander zu tun, außer das Juna den ruhigen David von weitem beobachtet und er ihr Bild von den Männern plötzlich in Frage stellt. Eine viel frühere Begegnung der beiden hätte nicht geschadet.
Die Liebesgeschichte von Juna und David fand ich sehr authentisch und geschmackvoll. Obwohl die beiden sich ziemlich schnell mochten, trotz des Hasses auf das andere Geschlecht, so waren ihre Annäherungsversuche doch eher vorsichtig, da die beiden erst lernen mussten sich gegenseitig zu vertrauen.
Der erste Teil der Eden Trilogie hat zwar ein grausames Ende, aber zugleich auch ein gutes, denn es lässt hoffen, dass es doch noch zum Bündnis der beiden Geschlechter kommen kann – somit gibt es, zum Glück, keinen Cliffhanger.

Die siebzehnjährige Juna ist nicht nur eine Kriegerin, sondern auch eine Heldin, die sich sehr für ihr Volk einsetzt. Zudem ist Juna auch eine sehr liebenswürdige und sympathische junge Frau. An ihrer Seite ist ihr Falke Camal, der ihr immer zur Hilfe eilt. Als sie David kennenlernt, beginnt ihr Hass gegenüber den Männern zu schmelzen und plötzlich erkennt sie was das einzig wichtige im Leben ist…
David hingegen ist ein sehr ruhiger Bücherwurm, der das komplette Gegenteil zu den gewalttätigen Männern in seinem Umfeld bildet. Besonders ist er von der Liebesgeschichte „Romeo und Julia“ fasziniert und schleppt das Buch immer mit sich, um in jeder freien Minute daraus zu lesen, obwohl Liebesromane verboten sind. Seine Liebe zu den Büchern macht ihn zu einem sehr charmanten Charakter. Dennoch ist er im Glauben, dass Frauen grausame Hexen sind. Erst als er Juna kennenlernt, die sich um ihn sorgt und ihm das Leben rettet und somit gegen die Gesetze verstößt, fängt er manches zu  überdenken…

Fazit: Eine tolle Dystopie, die mit einer erschreckend guten und neuen Thematik überzeugt, auch wenn die erste Hälfte des Buches sich eher lange hinzieht.

Dienstag, 28. Januar 2014

[Rezension] Heart Beat



Titel: Heart Beat

Autor: Eliza Jones
Preis: 12,99 €
Ebook: 4,99
Verlag: Romance Edition

ISBN: 9783902972002
Sterne: 




          K l a p p t e x t          

Die junge Geschichtsprofessorin Erin Parker ist in jeder Lebenslage organisiert. Was Männer wollen, darüber weiß sie allerdings nicht das Geringste. Ein großes Manko, wenn man sich den heißesten Typen der gesamten Lehrerschaft angeln möchte. Veränderungen müssen her, und zwar grundlegende. Aus der Not heraus nimmt sie die Hilfe ihres besten Freundes an, ohne zu ahnen, ihren Mr. Right bereits ein Leben lang zu kennen …
Cole Stewart weiß, wie Männer ticken, immerhin gehört er derselben Spezies an. Als er von Erins Liebesproblem erfährt, bietet er an, ihr als Berater zur Seite zu stehen, und muss schon bald herausfinden, welch bezaubernde Frau in den biederen Outfits steckt …

[by Romance Edition]

          R e z i  z u m  B u c h          

Das Cover und verspricht eine leidenschaftliche Liebesgeschichte und zieht einen in den Bann. Vor allem ist die Farbkombination hier fantastisch gelungen, sodass es ein echter Blickfang ist.
Allerdings ist mir das Cover nicht neu – schon seit längerem habe ich Eiskalt entflammt von Lisa Gibbs auf meiner Wunschliste und es hat das gleiche Cover. Auch wenn es wahrscheinlich Zufall ist, hätte ich mir gewünscht, dass Verlage darauf achten würden, vor allem weil die Erscheinungstermine nur 3 Monate auseinander liegen... :'/
Und dennoch: das Cover passt super zur Geschichte, da die Geschichte hält was das Cover verspricht. ;)

Der Schreibstil - leicht und locker - konnte mich recht schnell begeistern, allein schon durch die Leseprobe. Führte allerdings dazu, dass ich es mir direkt darauf gekauft habe und auf meiner Kindle-App in einem Zug durch las.

Die Grundidee des Buches ist natürlich nicht neu und auch vieles in der Handlung selbst ist vorhersehbar. Allerdings bin ich auch nicht von etwas Neuem ausgegangen, als ich es mir gekauft habe. Ich wollte dank einer süßen Liebesgeschichte für paar Stunden die Realität vergessen und wurde nicht enttäuscht.
Die Autorin schafft es sowohl mit witzigen Dialogen, die einen zum weinen bringen, als auch mit tollen Liebesszenen, die nicht zu kurz kommen, ihre Leser großartig zu unterhalten.
Die Sexszenen werden nicht übertrieben und zu detailliert beschrieben und das gefällt mir persönlich gut, da ich nämlich keine Liebhaberin von Sexszenen bin, die eine Länge von circa 10 Seiten haben. Was mir zudem oft missfällt ist, wenn solche Szenen zu vulgär veranschaulicht werden, aber hier tritt dieser Fall, zum Glück, nicht auf.
Ich finde aus manchen Szenen hätte man mehr machen können, aber bei einem Buch mit gerade mal 208 Seiten ist das wohl leider nicht machbar..

Die beiden Protagonisten, Erin und Cole, sind sehr sympathische Charaktere, die man schnell lieb gewinnt. Besonders überzeugen konnte mich Erin. Anfangs denkt man sie gehöre zu den typisch schüchternen Frauen, aber man wird überrascht.  
Mit beiden kann sich problemlos identifizieren, da fast jeder das Wort "Liebeschaos" definieren kann, stimmt's?

Im Großen und Ganzen konnte mich Heart Beat, auch wenn wegen der geringen Seitenzahl für wenige Stunden, sehr überzeugen! Wer also für paar Stunden in eine süße Schnulze eintauchen möchte, für den ist Heart Beat kein Fehlgriff! ^___~  

Freitag, 3. Januar 2014

[Rezension] Kannst du mir verzeihen?



Titel: 
Kannst du mir verzeihen?
Autor: Sarah Harvey
Preis: 9,99 €
Ebook: 8,99
Verlag: Piper

ISBN: 9783492302050
Sterne: 




          K l a p p t e x t          

Einen Adventskalender bekommt jeder gern – nur nicht gerade vom eigenen Exfreund. Erst recht nicht, wenn er die große Liebe war und man ihn erst vor ein paar Wochen mit einer anderen erwischt hat. Also weiß Hanny nicht so recht, was sie davon halten soll, dass Bastian ihr vom 1. Dezember an jeden Morgen eine kleine Gabe vor die Haustür legt. Mit jedem der kleinen Geschenke scheint er ihr vierundzwanzig mal dieselbe Frage zu stellen: "Kannst du mir verzeihen?"
[by Piper]

          R e z i  z u m  B u c h          

Das Cover spricht mich persönlich sehr an – ich finde es unglaublich niedlich. Wegen dem süßen Welpen im Geschenkkarton ist das Buch ein echter Hingucker. Da es aber auch zum Inhalt super passt, macht es das Cover umso wunderbarer.
Auch die Gestaltung der Zahl jedes neu beginnenden Kapitel finde ich sehr schön und passend gewählt zum Inhalt – ein Abreißkalender.

Der Schreibstil hätte nicht besser sein können, da es sich problemlos schnell lesen lässt. Die Szenen werden gut beschrieben, aber auch die Gefühle werden klasse wiedergespiegelt.
Die Rückblenden sind hier absolut nicht Fehl am Platz, denn ohne die Rückblenden würde man die Geschenke von Bastian nicht nachvollziehen können.

Die Handlung ist nicht nur romantisch, sondern auch wirklich humorvoll aufgebaut. Allerdings finde ich es schade, dass es erst zum Ende hin richtig witzig geworden ist und für amüsantes Kopfkino gesorgt hat. Bei manchen Szenen war ich doch überrascht und musste schmunzeln, weil die Autorin so tolle Ideen parat hatte wie z.B. aus einer Entführung etwas ganz besonderes zu machen!? Einfach toll!
Während der ganzen Geschichte wird für Spannung gesorgt – dafür sorgten die allein Geschenke. Ich habe mich immer wieder dabei ertappt wie ich versucht habe schneller zu lesen, weil mich die Neugier, was für ein Geschenk Hanny als nächstes bekommt, immer gepackt hat. Und der Adventskalender ist Bastian sehr gelungen, denn es sind keine oberflächlichen Geschenke, sondern sehr persönliche, die mit wunderschönen Geschichten verbunden sind.
Allerdings muss ich gestehen, dass mir hier der Bastian einfach fehlte. Er legt das Geschenk vor die Tür, Hanny beobachtet ihn, er verschwindet, das war's. Somit sind seine Auftritte leider viel zu kurz geraten. Zwar versucht die Autorin, dass auszugleichen, indem er interessante Auftritte in den Rückblenden hat, aber er fehlt mir in der Gegenwart trotzdem...
Das Ende ist natürlich ein Happy End. Mich stört das allerdings überhaupt nicht, denn ein anderes Ende käme nicht in Frage! ;)

Obwohl ich an manchen Stellen Hannys Verhalten nicht ganz nachvollziehen kann, so finde ich sie dennoch wirklich sehr sympathisch und konnte an manchen Stellen nicht anders als mit ihr zu leiden.
Aber auch all ihre Freunde sind wunderbare Charaktere. Ganz besonders jedoch ihre verrückte Oma Annie sowie ihre Freundin Edith. Wer die beiden hat, der braucht sich über ein langweiliges Leben keine Sorgen zu machen.

Alles in allem ist "Kannst du mit verzeihen?" eine großartige Geschichte, die mich begeistern konnte. Mich jedoch vor allem dazu verführt möglichst bald wieder ein Roman von Sarah Harvey lesen zu wollen.  
Es ist absolut empfehlenswert für jeden, der romantische und zugleich witzige Geschichten liebt und kein Problem mit einem vorhersehbarem Happy End hat.
 

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