Samstag, 19. April 2014

[Rezension] Hope: Fluchgebunden



Titel: 
Hope: Fluchgebunden
Autor: Tine Armbruster
Preis: 13,99 €
Ebook: 2,99
Verlag: bookhouse

ISBN: 9789963522262
Sterne: 




          K l a p p t e x t          

Seine Liebe bedeutet ihren Tod.
Ein jahrhundertealter Fluch liegt auf dem Meereskönigshaus von Ocean Mayrin. Doch nach einer Reihe männlicher Nachkommen wird endlich die Prinzessin geboren, mit der sich die uralte Weissagung der Meerhexe Dirdra erfüllen soll.
Einige Jahre später geschieht, wovor sich das Königspaar seit der Geburt ihrer kleinen Nixe Hope am allermeisten gefürchtet hat. Hope verliebt sich in Gabriel - einen Menschen. Natürlich ist das Zusammentreffen kein Zufall, denn Gabriel ist Hopes Schicksal. Aus Liebe zu ihm wird sie zum Menschen, ohne jedoch zu ahnen, dass er derjenige ist, der der Fügung unwissentlich den Weg ebnet. Denn Gabriel wurde nur aus einem Grund geboren. Er ist ihr Jäger.
Als das Unheil in der Menschenwelt seinen Lauf nimmt, entgeht Hope nur knapp dem Tod und flieht in ihre Heimat. Aber es ist zu spät, denn durch den Fluch sind sie beide unlösbar miteinander verbunden. Hope zieht es zurück zu den Menschen, zurück zu Gabriel - und ihr Jäger wartet schon auf sie …
[by bookhouse]

          R e z i  z u m  B u c h          

Einerseits finde ich ist das Cover sehr gelungen, da es nicht nur farblich super übereinstimmt und schön harmonisch wirkt, sondern auch den Inhalt des Buches super repräsentiert. Aber andererseits wirken die Personen auf dem Einband eher überfüllt und ich fände es besser, wenn z.B die Meerjungfrau im Vordergrund stünde und das Paar eine nebensächliche Wirkung hätte oder eben umgekehrt.

Tine Armbruster benutzt einen flüssigen, lockeren und vor allem jugendlichen Schreibstil, der hervorragend zu diesem tollen Jugendbuch passt.
Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven geschildert – mal aus Hopes und mal aus Gabriels – und dadurch werden die Gefühle der beiden Protagonisten bestens an die Lesern übermittelt.

Allein schon der Prolog hat meine Neugier geweckt, denn er hatte einen fiesen Cliffhanger. Danach blieb mir nichts anderes übrig als weiter zu lesen und so schnell wie möglich zu der Stelle aus dem Prolog zu kommen, um meine Neugier zu sättigen!
Wer hier eine Nachahmung von Arielle, die Meerjungfrau, erwartet, der liegt falsch, denn die Autorin hat dieser Geschichte eine persönliche und beeindruckende Note verabreicht. Ich habe eine fantastische Liebesgeschichte erlebt, die mich von Anfang an mitgerissen hat. Obendrein gibt die Dramatik der jungen Romanze einen bittersüßen Touch.
Ganz besonders hat mir gefallen, dass die Autorin eine bewundernswerte Welt im Wasser erschafft hat, sodass man sich diese bildlich vorstellen kann und sofort Lust bekommt ans Meer zu fahren. ;) Total witzig fand ich die Idee bekannte Sprüche aus unserer Zeit der Wasserwelt anzupassen wie z.B. ,,Zur Meerhexe noch mal.“, „Jetzt hau mal nicht gleich den Tintenfisch an den Fels.“ oder auch ,,Beim heiligen Neptun, muss ich dir denn jede Silbe einzeln aus deinen kleinen königlichen Kiemen ziehen?". Einfach herrlich <3
Zudem wird der Unterschied zwischen Nixen und Sirenen geboten. Da ich aus persönlicher Erfahrung sagen kann, dass einige den Unterschied tatsächlich nicht kennen, finde ich toll, dass Tine Armbruster darauf eingegangen ist, um nebenbei den einen oder den anderen des besseren zu belehren.
Manches war zwar vorhersehbar, aber ein paar Verwirrungen sind dennoch vorhanden, die für ganz schöne Spannungen und Überraschungen gesorgt haben.

Mich haben sowohl Hope als auch Gabriel fasziniert. Beide habe ich ziemlich schnell lieb gewonnen und an vielen Stellen habe ich mit beiden sehr mitgelitten.
Als Hope sich verliebt, handelt sie nur noch aus dem Bauch heraus und das führt dazu, dass sie sich einige Male etwas naiv verhält. Aber Liebe ist ja bekanntlich jedes Risiko wert?
Gabriel dagegen ist ein absoluter Traummann, denn er nimmt Hope so wie sie ist. Statt sie auszulachen, weil sie viele alltägliche Dinge nicht kennt, steht er ihr mit Rat und Tat bei. Leider muss er zugleich mit sich selbst kämpfen aufgrund der fremden und bösartigen Stimme in ihm...

Fazit: „Hope – Fluchgebunden“ ist eine wunderschöne Liebesgeschichte mit dem gewissen Touch, das einen berührt und mitfiebern lässt. Ich empfehle es jedem, der gerne für ein paar schöne Stunden in die Wasserwelt eintauchen möchte! ;)

[Rezension] Todeszeichen



Titel: 
Todeszeichen
Autor: Saskia Berwein
Preis: 9,99 €
Ebook: 8,99
Verlag: LYX

ISBN: 978-3-8025-8981-2
Sterne: 




          K l a p p t e x t          

In einer Grube im Wald werden die Überreste einer zerstückelten Frauenleiche gefunden. Schon bald steht fest: Sie ist ein weiteres Opfer des „Künstlers“– eines Serienmörders, der bereits fünf Frauen entführt, tagelang gequält und ihnen bei lebendigem Leib rätselhafte Bilder in die Haut geschnitten hat. Kommissarin Jennifer Leitner und Staatsanwalt Oliver Grohmann ermitteln fieberhaft, um den grausamen Killer endlich zu stoppen ...
[by LYX]

          R e z i  z u m  B u c h          

Das Cover ist zwar schlicht, aber ich finde es dennoch sehr ansprechend. Das blutige Skalpell dominiert und hat eine düstere Wirkung, sodass meine Neugier schnell geweckt wurde.

In die Geschichte findet man sich problemlos hinein und die Seiten fliegen nur so dahin, da der Schreibstil locker leicht zu lesen ist.  
Die Erzählperspektive wechselt sich von Zeit zu Zeit. Zum Großteil wird die Story aus der Sicht von Jennifer erzählt, aber Charlottes Sicht kommt hier auch nicht zu kurz, da sie ebenfalls eine wichtige Rolle spielt.

Direkt im Prolog wird eine durchaus düstere und grausame Szene dargeboten und man bekommt einen guten und vor allem traurigen Einblick in die Gefühle des Opfers eines Serienmörders. Aber auch wenn die Spannung zu Beginn da ist, fällt sie nach ein paar Seiten, denn die Ermittler kommen mit ihrer Suche nach dem Mörder nicht wirklich voran. Einerseits hat es mich geärgert, weil ich mir mehr Spannung gewünscht habe, aber anderseits ist es auch authentisch, dass die Ermittler nicht direkt auf heiße Spuren stoßen.
Während die Kommissarin Jennifer Leitner und der Staatsanwalt Oliver Grohmann kaum neue Anhaltspunkte finden, lernt man ganz besonders die Protagonistinnen Jennifer und Charlotte besser kennen.
Gut gelungen finde ich die Idee, dass nicht nur die Kommissarin und der Staatsanwalt nach Antworten suchen, wie man es sonst aus Krimis und Thrillern kennt, sondern auch die Tochter des Opfers – Charlotte – die Eigeninitiative ergreift. Ganz besonders ist Charlotte eine bewundernswerte Persönlichkeit, denn obwohl sie viele unschöne Ereignisse erlebt und auch neu erlebt, steckt sie nicht gleich den Kopf in den Sand, sondern schaut immer nach vorne.
Zudem ist Oliver Grohmann in meinen Augen sehr sympathisch, denn er stellt keinen typischen Staatsanwalt dar. Statt sich mit wichtigen Papieren auseinander zu setzen wie es sich gehört, ermittelt er lieber persönlich mit der Kommissarin in einem Fall und das macht ihn zu einem ausgefallenen Charakter.
Für Leitner haben ihre Fälle eine hohe Priorität, sodass sie sich mit denen viel lieber befasst als ihr Liebesleben in Ordnung zu bringen. Obwohl sie ab und zu eher kalt wirkt, so zeigt sie dennoch in richtigen Momenten, dass sie ein wahres Herz hat und das macht sie liebenswert. Vielleicht weckt Grohmann ihr das Interesse an einer Beziehung in den folgenden Bänden ja doch noch auf? Wer weiß. Jedenfalls hoffe ich das! *gg*
Der Schluss hat mich mehr als überzeugt! Es ist genial! Obwohl manches vorhersehbar ist und man sich an manchen Stellen nicht über das was passiert wundert, so gibt es dennoch genug schreckliche und fesselnde Erkenntnisse, mit denen man nicht gerechnet hat.

Fazit: Ein toller Debütroman mit interessanten Charakteren, auch wenn die Fortschritte der Ermittlungen anfangs etwas langatmig sind. Ich werde auf jeden Fall den zweiten Band lesen! ;)
 

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