Freitag, 30. Mai 2014

Rezi: Hannahs Entscheidung: Im Schatten der Appalachen



Titel: 
Hannahs Entscheidung: Im Schatten der Appalachen
Autor: Kate Sunday
Preis: 14,99 €
Ebook: 5,99
Verlag: bookshouse Verlag

ISBN: 9789963522026
Sterne: 




          K l a p p t e x t          

Nach einem fatalen Streit bricht Hannah Mulligan aus ihrer zerstörerischen Ehe aus. Auf der Flucht nach Fairview, dem Ort ihrer Kindheit und Haus ihrer Großmutter in Charlotte, strandet sie in Willow Creek, einer idyllischen Kleinstadt in North Carolina. Die geheimnisvolle Cherokee-Indianerin Tayanita gewährt ihr in der Not warmherzig Unterschlupf. Doch Sam Parker, ein ehemaliger Cop, steht ihr von Anfang an ablehnend gegenüber. Sein feindseliges Verhalten irritiert sie, bis sie herausfindet, dass er genau wie sie, ein Geheimnis hütet. In einer misslichen Lage muss sie ausgerechnet ihn um Hilfe bitten. Plötzlich sind sie sich näher, als ihnen lieb ist und während Hannah versucht, ihre verwirrenden Gefühle zu sortieren, spitzt sich die Situation weiter zu. Ihr eifersüchtiger Ehemann Shane taucht auf, um sie zurückzuholen …
[by bookhouse Verlag]

          R e z i  z u m  B u c h          

Die Farben des Covers strahlen eine einladende Atmosphäre aus. Das ist ziemlich passend zum Inhalt, denn die Stadt Willow Creek ist eine Kleinstadt, die Fremde mit offenen Armen empfängt, weshalb man nicht anders kann als sich dort wohl zu fühlen. Zusätzlich gefällt es mir, dass schon auf dem abgebildeten Bild die Romantik versprochen wird. *gg*

Der Schreibstil von Kate Sunday ist sehr locker und flüssig und deswegen bin ich sofort in der Geschichte vertieft gewesen, die mir die Stunden versüßt hat. Zudem gibt es so einige Perspektivenwechsel, weshalb man detaillierte Einblicke in die Gefühle vieler Charaktere bekommt. Ganz begeistert bin ich über die toll beschriebenen Orte gewesen, weil man einfach dazu verführt diese einmal persönlich zu besichtigen.

Der Einstieg der Handlung hat es geschafft meine Aufmerksamkeit zu geweckt, weil das Aufeinandertreffen von Sam und Hannah ziemlich lustig gewesen ist. Bei den einfallsreichen Wortgefechten kann man sich sein Grinsen in der Tat nicht verkneifen. Zu meinem Glück ist der Schlagabtausch der beiden immer wieder aufgetaucht, so dass die Langeweile nie aufgetreten ist.
Üblicherweise merkt man das Knistern zweier Protagonisten schnell, aber in diesem Buch entwickelt sich die Liebe Stück für Stück, da von Gefühlen erst die Rede ist, nachdem die beiden sich auf freundschaftlicher Basis näher kennengelernt und neue Seiten an der jeweiligen Person entdeckt haben. Diese Entwicklung der Liebe ist in meinen Augen somit absolut authentisch dargestellt.
Shane, Hannahs Ehemann, ist ein wahrer Albtraum und ich habe an ihm nie einen Gefallen finden können. Aber durch sein Auftauchen in Willow Creek ist die Spannung zwischendurch gestiegen, auch wenn nur für kurze Zeit. Shane hat Drohungen ausgesprochen und zugleich habe ich aufregende Vorfälle erwartet, aber ich blieb leider enttäuscht zurück, denn seine Drohungen sind letzten Endes leere Versprechungen geblieben. Demzufolge finde ich es ehrlich schade, dass da nicht mehr passiert ist...
Zum Schluss gibt es eine böse Überraschung, mit der ich nie und nimmer gerechnet hätte, aber wenn alles vorhersehbar gewesen wäre, wäre es ja langweilig. Aus diesem Grund gefiel mir die Wendung am Ende ganz gut.

Die Autorin hat sowohl tolle Hauptcharaktere als auch Nebencharaktere erschaffen.
Hannah ist mir schnell ans Herz gewachsen. Trotz ihrer schwierigen Situation hat sie eine starke Persönlichkeit bewiesen.
Sam habe ich dagegen manchmal wirklich den Hals umdrehen wollen. Sein Verhalten Hannah gegenüber habe ich nämlich oft nicht nachvollziehen können. Ich bin ihm jedoch nicht lange bös' gewesen. Immerhin hat er immer die Rolle des Helden in letzter Not spielen müssen. *gg*
Vor allem aber muss man Tayanita lieben, denn sie hat das Herz auf dem rechten Fleck. <3

Fazit: Ein durchaus gelungener Auftakt mit einer authentischen Liebesgeschichte, der jedoch das Potential für den erwarteten Spannungsbogen nicht ganz erfüllen konnte.

Mittwoch, 28. Mai 2014

[Rezension] Obsidian: Schattendunkel



Titel: 
Obsidian: Schattendunkel 
Autor: Jennifer L. Armentrout
Preis: 18,99 €
Ebook: 12,99
Verlag: Carlsen

ISBN: 978-3-551-58331-4
Sterne: 




          K l a p p t e x t          

Ein dunkles Geheimnis scheint über dem winzigen Städtchen zu liegen, in das die siebzehnjährige Katy gerade erst umgezogen ist. Im umliegenden Gebirge sollen merkwürdige Lichter gesehen worden sein, leuchtende Menschengestalten ... Viel schlimmer findet die leidenschaftliche Buchbloggerin Katy jedoch, dass die nächste Bibliothek meilenweit weg ist und sie kein Internet hat. Bis sie beschließt, bei ihren Nachbarn zu klingeln und ein Junge die Tür öffnet, so düster und geheimnisvoll wie der Ort selbst: Daemon Black.
[by Carlsen]

          R e z i  z u m  B u c h          

Aufgepasst, hierbei handelt es sich nicht um einen Einband, sondern um den ersten Band der Obsidian-Reihe von Jennifer L. Armentrout. 

Das Cover ist wahrer Blickfang und fiel mir schon bei den Neuerscheinungen direkt ins Auge. Mir gefällt sowohl das Bild an sich als auch die Farbwahl. Beides strahlt etwas mysteriöses und geheimnisvolles aus, was den Inhalt gut widerspiegelt, denn man tappt lange im dunklem bis sich die Geheimnisse in dieser Geschichte lüften.
Leider erkennt man erst, wenn man das Buch in den Händen hält, wie goldig und qualitativ der Schutzumschlag in Wirklichkeit ist.

Jennifer L. Armentrout zog mich mit ihrem bewundernswerten Schreibstil sofort in ihren Bann, sodass ich das Buch in einem Rutsch gelesen habe, da ich mich in dieser erschaffenen Welt wohl gefühlt habe.
Im Einstieg lernt man Katy kennen, die versucht sich in ihrer neuen Umgebung zurecht zu finden. Ich habe mich recht schnell mit ihr identifizieren können, da sie grandioser Weise eine Buchbloggerin ist! Mit ihr die Liebe zu den Büchern zu teilen hat wahrhaft Spaß gemacht, weshalb ich sie – wie erwartet – schnell gern hatte.
Abgesehen davon geht Katy mit Humor und Sarkasmus Hand in Hand und ihre schlagfertige Art sorgt für ständigen Schlagabtausch mit Daemon, dem Protagonisten, was bei mir für Bauchschmerzen vor Lachen gesorgt hat! *gg* Nichts ist besser als witzige Dialoge und die sind der lieben Frau Armentrout wirklich gelungen, weshalb ich bis zum Ende hin wahnsinnig gut unterhalten wurde.
Daemon hingegen hat sich bei mir nur wenige Pluspunkte holen können. Ich war von ihm oft einfach nur genervt. Es gibt Momente wo er doch sympathisiert, aber direkt darauf macht er es wieder zunichte, denn er benimmt sich nicht nur daneben, sondern realisiert auch kaum wann seine fiesen Sprüche unter der Gürtellinie sind. Zum Ende hin lassen seine Sprüche zum Glück nach und er sieht auch Fehler ein, auch wenn auf seine Art.
Es fasziniert mich allerdings, dass er zu seiner Schwester Dee ein unglaublich gutes Verhältnis hat und sie ihm wirklich viel bedeutet.
Dee mochte ich unheimlich gerne. Sie ist ein verträumtes und liebenswürdiges Mädchen, die man sich als beste Freundin wünscht und einfach lieben muss.
Ein großes Gefühlswirrwarr ist von Beginn an vorprogrammiert, aber bleibt, abgesehen von Daemons unmöglichem Verhalten, sehr vergnüglich und bietet den Lesern zwischendurch niedliche und entzückende Szenen.
Spannung ist immer wieder mal vorhanden, aber erst als Katy hinter das Geheimnis von Daemon und Dee kommt, steigert sich die Action. Mich persönlich stört das nicht, denn das ist gerade mal der erste Band einer Reihe. Immerhin lässt sich so hoffen, dass in den folgenden Bänden die Spannung in die Höhe geht.
Der Autorin ist hoch anzurechnen, dass sie mal erfrischende Wesen in das Genre Fantasy bringt. Ihre Grundidee hat mich ehrlich positiv überraschend sowie überzeugt!
Allerdings sind mir zwei Stellen aufgefallen, die einem Twilight Fan sehr bekannt vorkommen werden und da ich Twilight nun mal kenne, haben mich die Parallelen ein wenig gestört.
Mit dem Ende hat die Autorin mich doch überrascht, denn obwohl Katy und Daemon die Finger nicht voneinander lassen können, lässt Katy ihn noch zappeln. Gut so! ;)

Fazit: Trotz der Parallelen zu Twilight ist Obsidian ein humorvoller und gelungener Auftakt, der mit ganz neuen und wunderbaren Wesen mich begeistert zurück gelassen hat.
 

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